Was lange währt, wird endlich gut: Jetzt kommt mein Lesejahr. In meinen Stories habe ich euch schon jedes Buch vorgestellt und jetzt bekommt ihr es nochmal in der Kompaktversion plus weitere Details.
Der Hausmann: Ich mochte die verschiedenen Arten, wie die Personen im Buch "dargestellt" wurden. Es ist sehr liebevoll gestaltet, detailverliebt, ein bisschen wie ein Geschenk. Den reinen Romanteil fand ich etwas zäh.
Die Vegetarierin: Drei spannende Akte, es geht um Erwartungen, um kulturelle Einflüsse, um Familie, ums ausbrechen und sich fügen.
Die vergessene Generation: Ein so wichtiges Thema, was immer vergessen wird, aber Einfluss auf unser aller Leben hat. Eher ein Buch zum Schrittweise lesen, als zum am Stück weglesen.
22 Bahnen: Im letzten Jahr war es eins der Bücher, die ich seit langem mal wieder gerne gelesen habe. Auch wenn ich zugeben muss, dass mir das Ende nicht gereicht hat. Es hat mir richtig schöne Lesestunden beschert.
Psychologie to go: Ich bin total an Psychologie interessiert und finde es so wichtig, dass sich jeder Mensch damit auseinandersetzt (wie übrigens auch mit den Basics des Körpers). Ein sehr wichtiges Buch.
Sieben Tage Sommer: Max ist sehr empathisch und fürsorglich, ich mag aber besonders eine eigentliche Nebenfigur, nämlich Anja. Viel Sommer und Südfrankreich.
So schön still: Ich lese es immer wieder gerne, weil ich mich sehr geborgen und verstanden fühle. Pflichtlektüre für jeden.
Sommer wie Winter: So ein toller Krimi, dazu kurz und knackig. Hat mir echt sehr gut gefallen!
Guten gegen Nordwind: Ich habe dieses Buch schon mal angefangen und abgebrochen. Eigentlich liebe ich Briefromane! Diesmal hab ich es durchgehalten, allerdings hat es mich nicht so getoucht, vor allem, weil ich mit der Hauptfigur Emmi einfach nicht warm geworden bin
Die Welt der Frauen und Mädchen mit ADHS: Einfach eine Empfehlung für jeden! So ein wertvolles Buch!
Blaue Wunder: Sie will ihren Ex wieder bekommen und ihre Freunde unterstützen sie bei allem, was kommt. Außerdem taucht Erdal das erste Mal auf, der in den folgenden Bänden immer wieder auftaucht, auch wenn es keine Reihe ist. Unterhaltsam und kurzweilig.
Ein Stadtmensch im Wald: Ich mochte sehr die Naturbeschreibungen, fand die Geschichte aber irgendwie zu kurz bzw. Hätte da noch mehr rausgeholt werden können.
Das Labyrinth der Wörter: Dieses Buch hab ich für meinen Buchclub gelesen, hätte ich sonst glaube ich nicht. Ich fand es sehr spannend jemand dabei zu beobachten, wie er lesen lernt, aber fand das Buch zeitweise etwas zäh.
Die Welt der Frauen und Mädchen mit Autismus: Genauso ein wichtiges Buch wie das über ADHS. Pflichtlektüre!
Ostseeblut: Ich lese die Reihe von Pia Korittki soooooooo gerne. Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen, da es typisch Dorfleben war, ich den Täter und das Motiv niemals gedacht hätte und die Autorin die Titel ihrer Bücher so geschickt in die Geschichte einbaut. Ich lieb's
Kleine Schiffe: Nachdem mein Lesejahr bis dahin sehr gut gelaufen war, kam jetzt eine richtige Leseflaut. Zu diesem Buch habe ich zufällig den Film gesehen, der mir Lust gemacht hat aufs Buch, welches ich nach längerer Zeit wirklich wieder gerne gelesen haben. Auch wenn Film und Buch eher zwei verschiedene Geschichten sind und bis auf das Grundgerüst nicht viel miteinander zu tun haben, gefallen mir beide.
Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen reden: Der Autor Haruki Marukami ist bekannt von diversen Büchern und hier schreibt er über sich selbst, übers Laufen und auch ein bisschen übers Schreiben. Ich finde seine Leistung und seine Impulse spannend, man merkt manchmal den japanischen Hintergrund, und wo für mich auch Sichtweisen nicht nachvollziehbar sind. Ich finde es ein tolles Buch, dass motiviert, und zum Nachdenken anregt, über Laufen und übers Schreiben.
Die Geschichte des Wasser: An diesem Buch hab ich euch viel teilhaben lassen, weil es mich doch mehr betrübt hat, als ich dachte, weswegen ich es auch zwischendurch mal beiseite legen musste. Aber ich finde, das spricht nur fürs Buch! Ich finde es nämlich total wichtig, weil es schon näher an unserer Realität dran ist, als Manche wahr haben wollen.
Düsterbruch: Es war eine richtig gute Dorfgeschichte mit vielen Verdächtigen und vielen Geheimnissen, aber auch Privates aus Pias Leben. Mich nervt ein bisschen, wie viele Männer auf Pia stehen und auf wie viele sie steht. Alles in allem hab ich mich gut unterhalten gefühlt.
Dolly Sammelband 1: Ich kannte die Geschichten rund um Dolly tatsächlich nicht, und gebe zu, ich wollte die Schmuckausgaben haben, weil sie eben so hübsch sind. Wenn man die Geschichten von früher kennt, hat es sicher einen emotionalen Wert und für zwischendurch sind es schöne kurze Geschichten.
Zuversicht: Ich könnte so viel über dieses Buch erzählen und gleichzeitig wird ihm das alles nicht gerecht. Ich hab mir tausende "Definitionen" rausgeschrieben, aber am liebsten ist mir diese (sinngemäß): Zuversicht heißt nicht, dass alles gut wird, sondern dass alles für mich einen Nutzen hat und mir etwas bringt".
Hitzewelle: Ich fand die Geschichte gut, wenn auch unfertig. Die Geschichte ist spannend, da sie uns auch jederzeit treffen könnte..
Laufen: Ich hab das Buch ein zweites Mal gelesen, diesmal mit meinem Buchclub, und war sehr erstaunt, wie viele mit dem Buch nicht zurecht kamen. Es hat einen besonderen Schreibstil, da wir die Gedanken einer Frau beim Laufen mitlesen können. Beim ersten Lesen war dies für mich auch gewöhnungsbedürftig, aber nicht so sehr, dass ich es nicht hätte lesen können. Ich habe mich eher darin wiedergefunden und ich glaube, viele Menschen kennen genau diesen Verlauf von Gedanken. Es geht übrigens nicht nur ums Laufen, sondern um das, was sie währenddessen verarbeitet. Ich mochte es immer noch und es ist eine ganz klare Leseempfehlung von mir.
Gilmore Girls: Ich liebe die Serie! In diesem Buch (und in der ganzen Reihe) wird die Serie nacherzählt. Mich hat es interessiert, weil ich mir dachte, dass es einerseits ein anderer Blickwinkel sein könnte und ich kenn die Geschichten ja, also ist es andererseits leichte Kost. Ich finde es ein perfektes Buch für Kontexte, in denen ich Ablenkung habe oder nur mal kurz lesen kann, da ich schnell wieder in die Geschichte reinkomme. Es ist für mich kein Buch, um es am Stück durchzulesen, da ich die Serie zu gut kenne und es dann langweilig wird. Ein super "Unterwegsbuch", um immer eins dabei zu haben, aber auch mal ein paar Tage oder Wochen nicht drin zu lesen.
Vier Uhr Morgens: Ein Junge muss zwei Nächte wach bleiben und verbringt diese Zeit mit seinem Vater. Die Beziehung zum Vater ist distanziert, aber die gemeinsame Zeit wird ganz anders, als gedacht. Ich mochte die Geschichte sehr, vor allem die kleinen Momente, in denen man merkt, dass alles anders war, als man immer dachte.
Zuhause in unserer Buchhandlung: Dies war 2025 unser Vorlesebuch für die Adventszeit. Aber ganz ehrlich: Ich habe selten so ein liebevoll und süß gestaltetes Buch gesehen wie dieses. Und auch wenn es aus der Kindersicht geschrieben ist, gefiel es mir richtig gut. Und ein Hingucker im Bücherregal ist es alle mal. Eine ganze klare Leseempfehlung von mir für jung und alt!
Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung: Nachdem ich die Hauptgeschichte mit meinem Kindern nochmal aufgefrischt habe, hab ich letztes Jahr gelesen, was so alles in der Buchhandlung zur Weihnachtszeit los ist. Ich mag auch dieses Buch sehr, allein schon, weil es in Wien spielt, aber Petra Hartlieb hat einfach auch einen tollen Humor. Ich finde es ein tolles Weihnachtsbuch, dass dazu außerhalb der klassischen Kontexten für Weihnachten handelt.
Ostseefluch: Dieses Jahr habe ich einige Teile der Reihe gelesen. Dieser war etwas schwächer für mich, was ich in so einer langen Reihe aber okay finde. Ich fand ihn schreckenweise zäh und die Auflösung des Falls war für mich nicht so spektakulär. Ich wollte dieses Buch aber auch unbedingt schnell lesen und allein das hat ja auch schon Einfluss aufs Leseerlebnis.

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